Nordsee - Törn 
26. Mai - 09. Juni 2006 

erste Eindrücke

Unser Törnverlauf wurde gleich doppelt dokumentiert:

Zum einen durch den guten Garmin, aber auch durch die Hafensticker.

Wo haben wir wohl die 2 Sturmtage im Hafen verbracht ?

Unsere "Deep Blue" in voller Größe:

Sie brachte uns schnell und sicher von Stavoren über das Ijsselmeer nach Enkhuizen, über das Markermeer nach Monnickendam und weiter durch den Nordzeekanal in die Hauptstadt Amsterdam. Am 4. Tag ging es dann unter Maschine gegen den herrschenden Starkwind weiter nach Ijmuiden.

Während wir hier 2 Tage lang den Sturm abwetterten, waren wir in guter Gesellschaft.

Gelegentlich begegnete uns die Frage: " Is it your´s ?" - ...

... leider noch nicht :-)

 

Wetterbesserung oder Wunschtraum ?

Daniel und Marika am Sandstrand

Im Nachhinein betrachtet, war Ijmuiden der ideale Hafen für einen solchen stürmischen Zwangsaufenthalt. Die Hafenanlagen sind ordentlich und großzügig bemessen. Der Besuch des wohltemperierten "Duschtempels" lohnt sich. Und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Havenmeesterin bleibt auf diesem Törn unübertroffen.

Im nahegelgenen Naturschutzgebiet Kennemerduinen erhalten mutige Segler sogar die Gelegenheit, sich mit Wildpferden anzulegen...

...oder den Orientierungssinn zu trainieren, um nach etlichen Stunden den Ausweg aus dem unendlichen Grün zu finden - oder doch beides ?-

Trotz der noch von den Vortagen stehenden Dünung bringt uns unser Skipper Torsten sicher über die Nordzee in den Hafen von Oudeschild auf Texel. Kaum sind die Leinen fest, wird der vorhandene Grillplatz genutzt.

Am nächsten Tag erkunden wir die komplette Insel mit dem fietse (Fahrrad). Von den riesigen Sandstränden im Norden über die Salzseen "De Slufter" und der Seehundauffangstation "Eco Mare" im Westen haben wir bis hin zu diesem traumhaft schönen Sonnenuntergang einiges gesehen.

 
In den folgenden Tagen geht es zunächst wieder hinaus auf die Nordzee, entlang der Sandstrände von Texel und Vlieland wieder hinein in die Waddenzee und den Hafen von West-Terschelling. Auch hier wird die Insel mit dem fietse unsicher gemacht, bevor es nach einem ausgiebigen Abstecher durch das Watt nach Vlieland geht.

Der Leuchtturm von Vlieland stellt gleichzeitig den höchsten Punkt ganz Frieslands dar. Von hier hat man einen traumhaften Blick über die Inselwelt und das Watt. Bei gutem Wetter ist sogar Harlingen zu sehen.


Und genau dort geht es am nächsten Tag nach einer ordentlichen Stärkung in den zu empfehlenden Gastronomiebetrieben der Insel auch hin.

Aufgrund der guten zeitlichen Planung funktioniert dies sogar bei absolut null Wind nur mit dem Strom. Zeit die Seele einmal richtig baumeln zu lassen.

Wem geht´s hier schon schlecht ?


In Harlingen herrscht Wettfahrtstimmung. Die Teilnehmer der Harlingen - Terschelling -Regatta haben sich versammelt. Ein unvergleichliches Flair, bei dem sicherlich das ein oder andere (Seemanns-)garn gesponnen wird.


Aufgrund des letzten Urlaubstages können wir leider nicht mehr mit nach Terschelling regattieren. Doch kein Grund nicht selbst eine Wettfahrt zu bestreiten. Schließlich haben wir doch gestern abend Skipper Heiko und die Crew der Shamrock kennengelernt.

Mit nur wenigen Bootslängen Vorsprung gewinnt amwindkurs.de diese Funregatta und wird dafür mit diesem Sonnenuntergang belohnt.

Wenn das nichts für unseren Skipper ist !

  Zusammen mit der Sonne rückt auch unser Urlaub in die Ferne. Vierzehn wunderschöne Segeltage gingen mal wieder so schnell vorbei, dass uns nun nur noch die Erinnerung und die Vorfreude auf den nächsten Törn bleibt.
   
Der ausgiebige Törnbericht mit weiteren Bildern und ausführlichen Erläuterungen folgt ...
 
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